ch weiß nicht, was ich tun soll. (Er hält den Blumenstrauß
empor.) Zertret ich dich? Um die schönen Rosen wär's schade, die sind
unschuldig! Oder überreich ich dich? Nein, gewiß nicht, und das hätt'
ich ihm gleich gesagt, dem Herrn Ungetreu, der zu glauben scheint, daß
ich keine Augen habe, und kein Herz, und kein Blut, wenn--ja, das war's ja!
Ich wollte sie prüfen! Da kommt sie! Mit dem Morgensüppchen des Vaters!
Oh, wie das schmecken muß! Wenn die für mich einmal kochte, ich--(Verbirgt
den Strauß.)
Zweite Szene
Agnes (tritt ein mit einer Suppe). Guten Morgen, Theobald!
Theobald. Danke schön, Jungfer, danke schön! Wohl geschlafen?
Agnes. So sollt' ich Euch fragen! Ihr werdet oft herausgeklopft, wenn sie gerauft
haben, und ein Pflaster brauchen.
Theobald. Das bemerkt Ihr? (Für sich.) Ich geb ihr den Strauß und
bestelle alles! Wenn sie dann ein Gesicht macht und pfui sagt und mich anfährt:
dazu gibst du dich her-
Agnes. Was verbergt Ihr denn hinter dem Rücken?
Theob